Figurenautomat "Krebs", Augsburg, um 1590
© Mathematisch-Physikalischer Salon, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Foto: Michael Lange

Der Schlüssel zum Leben

Automaten, Androiden und Roboter – sie alle prägen heute das berufliche wie private Umfeld und sind Ausdruck des menschlichen Wunsches, künstliches Leben zu schaffen.

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Scheinbar zum Greifen nahe Utopien wie 4.0 und Künstliche Intelligenz sind keine verwirklichten Fantasien unserer Zeit, sondern lassen sich weit zurückverfolgen. Die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bewahren einen Schatz mechanischer Objekte von der Renaissance bis in die Gegenwart, wie ihn kaum ein anderer Museumsverbund zeigen kann. Erstmals wird der Dresdner Bestand in einer Ausstellung präsentiert und durch bedeutende Leihgaben zur Geschichte der Konstruktion künstlichen Lebens mit Hilfe der Mechanik ergänzt. Im Fokus der Ausstellung stehen mechanische Figurenautomaten, automatisierte Werkzeuge, Trinkspiele und kinetische Kunst, Spielzeug und Musikautomaten. Entlang von drei Ausstellungskapiteln über die Tafelautomaten der Zeit um 1600, über die Androiden des 18. Jahrhunderts und über das mechanische Theater im 19. Jahrhundert wird deutlich, wie eine neue Technologie, die Mechanik, in den letzten 500 Jahren populär wurde.

© Mathematisch-Physikalischer Salon, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Foto: Michael Lange
Figurenautomat "Krebs", Augsburg, um 1590 Unterseite, Hans Schlottheim(?), Gehäuse: Kupfer und Messing, rotbraun bemalt; Werk: Vertikal stehendes ovales Vollplatinenwerk aus Eisen und Messing, Federantrieb mit Schnecke und Darmsaite

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