Museum usui publico patens: Museum open for public use

in Japanisches Palais

© SKD, Foto: Oliver Killig

Japanisches Palais

The central idea of the Japanisches Palais is expressed by the epigraph ‘Museum usui publico patens’ – a museum open to public use. These words are found on the architrave directly above the main entrance, and they point to the former function of the building as a museum complex beginning at the latest in 1786. The revitalization of precisely this task will characterize the institution in future. The programme at the Japanisches Palais will be dedicated increasingly to the transcultural past of the museum’s own collections, and will tell stories that once appeared to be hidden from us. We will pose questions about how images, forms, ideas and concepts cross perceived boundaries between cultures. When these global connections are uncovered, so too is the deeply intermeshed story of Dresden and the world.

Program

  • Kunst und Forschung im Gespräch

    Buckelbergwerk und Silberzirkulation: Kann man einen Berg mit einem Rücken vergleichen?

    Mitarbeiter*innen des Museums für Sächsische Volkskunst und dem Münzkabinett im Gespräch mit Alice Creischer und Andreas Siekmann:

    Alice Creischer und Andreas Siekmann sind KünstlerInnen und leben in Berlin. Ab 2010 realisierten sie Principio Potosí als Ausstellung u. a. im Museo Reina Sofía in Madrid, im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin und im Museo Nacional de Arte und Museo Nacional de Etnografía y Folklore in La Paz. Das Principio Potosí Archiv ist eine Sammlung von historischen und zeitgenössischen Quellen, Interviews, Essays, Gedichten, Manifesten und Bildern. Im Archiv gibt es einige Verweise auf den historischen Zusammenhang zwischen Potosí und dem Silberabbau in Sachsen. Diesem Zusammenhang möchte dieses Forum nachgehen. Der Begriff Potosí Prinzip verweist auf das Andauern der extraktivistischen Logik, die mit der kolonialen Eroberung Südamerikas begann, bis heute.

    Die Sammlungsübergreifende Forschung an den SKD initiiert mit dem Stannaki Forum eine zwei-monatliche sammlungsübergreifende Gesprächsreihe zu Bedingungen des Forschens, oft mit künstlerischen und kuratorischen Mitteln, im Kontext drängender Fragen von globalen Prozessen. Situiert im Kontext des Museums als aktiver Ort für Demokratie wird jede Ausgabe des Forums spezifische Begriffe wie Fürsorge, Probe, Gerechtigkeit, Solidarität und Materialität im Kontext von Gesellschaft, Politik, Forschung, Kunst und Exposition dialogisch vertiefen.

    • Venue: Japanisches Palais oder Zoom
    • Contact: Registrierung/ Einwahl Zoom über "mehr Erfahren"
  • Alte Kleidung und abgelegte Stoffe können mit gezielten Handgriffen wieder zum Leben erweckt werden und damit den Bedarf an Neuwaren verringern. Mit der Meisterschneiderin Katrin Havekost gibt es in der Fair Fashion Factory eine professionelle Nähbegleiterin, die Ihr handwerkliches Wissen weitergibt. So kann Selbstmitgebrachtes umgenäht, repariert und upgestylt werden.

    • Participation fee: kostenfrei
  • Jeden Freitag lädt das Japanische Palais zum gemeinsamen "Lunch for Locals". Unser Angebot umfasst ein Mittagessen, ein Getränk und eine kleine Nachspeise - im Palais Café frisch und für Euch kostenfrei zubereitet. Biologisch angebaute und selbst geerntete Zutaten aus dem eigenen Palais Garten und Rubikon Garten bilden die Basis der Gerichte. Gekocht wird daher immer vegetarisch / vegan, saisonal und regional. Wir freuen uns auf Dich!

     

    • Venue: Palais Café
    • Participation fee: Teilnahme kostenfrei
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  • Alte Kleidung und abgelegte Stoffe können mit gezielten Handgriffen wieder zum Leben erweckt werden und damit den Bedarf an Neuwaren verringern. Mit der Meisterschneiderin Katrin Havekost gibt es in der Fair Fashion Factory eine professionelle Nähbegleiterin, die Ihr handwerkliches Wissen weitergibt. So kann Selbstmitgebrachtes umgenäht, repariert und upgestylt werden.

    • Participation fee: kostenfrei
  • Das Media Lab ist ein mit Creative Technologies, wie 3D Druck, VR Brillen, Laptops, Lasercutter und KI Software ausgestatteter Raum im Japanischen Palais. Gemeinsam mit THE CONSTITUTE, Studio für Design, Kunst und Technologie, werden hier jeden Samstag offene "Werkstattzeiten" angeboten.

    3D drucken, mit virtuellen Welten experimentieren, sich zu kreativen Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz informieren? Oder einfach nur mit Leuten connecten, die auch an diesen Themen interessiert sind? Dann lohnt es sich in das Media Lab im Japanischen Palais zu kommen. Mitzubringen ist eigentlich nur genügend Zeit, Neugier auf neue Technologien, Offenheit und die Freude an Austausch, Kreativität und Experimenten.

    Von 14 bis 18Uhr.

    • Participation fee: Kostenfrei
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