Jede Gruppe
Begleitet wurden sie von Expert*innen aus Stadtplanung, Städtebau und Architektur, die Einblicke in ihren Berufsalltag gaben und deutlich machten, dass Stadt durch Entscheidungen entsteht, die wir gemeinsam treffen können. Für viele Teilnehmende war das eine neue Perspektive, auch darauf, was Stadtplanung als Berufsfeld bedeuten kann.
Jede Gruppe arbeitete unabhängig und ohne Kenntnis der Entwürfe der anderen. Innerhalb der Gruppen wurde diskutiert, abgestimmt und verhandelt: Wie begrünen wir unsere Stadt? Brauchen wir Autos? Welche Plätze möchten wir? Am Ende fügten sich die drei Stadtviertel, verbunden durch einen Fluss wie die Elbe durch Dresden, zusammen. Alle drei Gruppen dachten Grünflächen, öffentlichen Nahverkehr und Begegnungsorte groß mit. Sie diskutierten kontrovers über Autoverkehr, verlegten Straßen unter die Erde, begrünten Dächer und entwarfen Plätze zum Einfach-Sein. Auf die Frage, was an ihrer Stadt demokratisch sei, antwortete ein Schüler sinngemäß: Eigentlich alles, sie hätten es schließlich zusammen für alle gebaut.
Die Empathie-City war anschließend als Teil der Ausstellung „Mythos Handwerk. Zwischen Ideal und Alltag" öffentlich zu sehen. Werte wie Selbstwirksamkeit, kollektive Gestaltung, Inklusion und gesellschaftlicher Zusammenhalt, verbanden das Projekt mit den zentralen Themen dieser Ausstellung. Begleitet wurde das Stadtmodell von einer Illustration des Künstlers Josef Panda, der die Ideen und Botschaften der Teilnehmenden in Bild und Wort festhielt. Er begleitet den Prozess u. a. mit der Methode des Graphic Recordings.
Die Illustration können Sie sich hier zum Druck herunterladen. Zum Download